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4 wichtige Erkenntnisse, die ein Sabbatjahr mit sich bringt

Für die meisten Menschen ist das Sabbatjahr eine ganz besondere, intensive und überaus spannende Zeit. Alte Muster werden durchbrochen, Komfortzonen verlassen und von jetzt auf gleich ist irgendwie alles anders. Es versteht sich von selbst, dass es sich hierbei um eine überaus prägende Lebensphase handelt, die sicherlich auch einiges nachhaltig verändert. Nicht selten wird das Sabbatjahr als Anlass für einen Jobwechsel genutzt oder als vollständiger Neuanfang betrachtet. Was Sie aus der mehrmonatigen Auszeit vom Beruf mitnehmen, hängt natürlich in erster Linie von den persönlichen Erfahrungen ab, die Sie gemacht haben. Wir haben die Reisebloggerin Julia Patzenhauer gefragt, welche Erkenntnisse sie während ihres Sabbatjahres gewonnen hat.

Erkenntnis #1: Der erste Schritt lohnt sich – auch wenn er Mut erfordert

Vor Julia hatte noch nie jemand in ihrem Unternehmen nach den Möglichkeiten für ein Sabbatjahr gefragt. Sie wusste demzufolge überhaupt nicht, wie ihr Vorgesetzter reagieren würde. Um trotzdem ihrem Traum ein großes Stück näher zu kommen, nahm sie all ihren Mut zusammen und bat um ein Gespräch – und siehe da: Der General Manager war angetan von der Idee, einer Mitarbeiterin das Sabbatjahr zu ermöglichen und hat auch direkt die Vorteile einer solchen Auszeit erkannt. Rückblickend weiß die Bloggerin und Marketing-Assistentin jetzt: „Die wichtigste Erkenntnis ist, dass es sich auf jeden Fall lohnt, Mut zu haben.“ Sicherlich ist es nicht leicht, den Chef um eine mehrmonatige Auszeit zu bitten und ganz bestimmt reagiert auch nicht jeder sofort positiv und offen auf die Idee. Wer allerdings die richtigen Argumente parat hat, kann den Arbeitgeber durchaus vom Sabbatjahr überzeugen.

Erkenntnis #2: Es lohnt sich, Ideen laut auszusprechen

Kurz nach dem Abitur zog es Julia Patzenhauer für ein Work & Travel-Jahr erstmals nach Australien. Nach ihrer Rückkehr stand fest, dass es definitiv ein Wiedersehen geben würde. Mehrere Jahre, die von Studium und Berufseinstieg geprägt waren, schien es allerdings nahezu unmöglich, wieder eine so große Reise zu unternehmen – bis sie schließlich den ersten Schritt gewagt und um ein Sabbatjahr gebeten hat. Danach erschien alles weitere viel einfacher und „gar nicht mehr so unerreichbar“, wie sie es sagt. Die zweite Erkenntnis, die sie durch ihr Sabbatjahr gewonnen hat: „Es lohnt sich, Ideen laut auszusprechen und gemeinsam mit anderen Lösungsansätze zu finden.“ Es ist wichtig, seine Träume nicht für sich zu behalten, sondern sie mit anderen zu teilen und gemeinsam zu überlegen, wie man sie realisieren kann.

Erkenntnis #3: In den Himmel oder aufs Meer schauen ist gesünder als der Blick aufs Smartphone

Julia Patzenhauer hat ihr Sabbatjahr genutzt, um sechs Monate durch die Welt zu reisen und dabei unter anderem die Schönheit der Natur zu entdecken. Auf ihrer Route lagen Thailand, Bali, Australien, Neuseeland und Costa Rica – alles Länder, die für ihre atemberaubenden Landschaften bekannt sind. Die bewusste Zeit in der Natur hat der Thüringer Reisebloggerin eine weitere Erkenntnis beschert: „Ich glaube, dass wir Menschen in die Natur statt in Städte gehören. Wir sollten öfter raus gehen, uns mehr bewegen, in den Himmel oder auf das Meer statt auf das Smartphone schauen. Das vermisse ich alles sehr und ich spüre, wie es mich gesundheitlich belastet, in meinem 9 to 5 Job zu sitzen und mindestens fünf Tage in der Woche in der Stadt zu sein.“ Sie hofft nun nach ihrem Sabbatjahr, dass ihr die modernen Arbeitsmöglichkeiten die Chance geben, ihren Alltag so zu gestalten, wie es ihr gefällt und wie es ihr am besten tut.

Erkenntnis #4: Träume können in unterschiedlichen Situationen verwirklicht werden

Auf ihrer Weltreise hat Julia Patzenhauer viele verschiedene, überaus interessante Menschen getroffen. Jede Begegnung war für sie ein Schlüsselmoment, die allesamt in eine Erkenntnis geflossen sind: Es gibt nicht den einen richtigen Weg zum Ziel, sondern unzählige. „Auch das macht sehr viel Mut und gibt mir Inspirationen, mein Leben nach meinen Wünschen zu gestalten.“, sagt sie nun rückblickend.

Erkenntnisse kommen nicht nur auf Reisen

Selbstverständlich ist Reisen nur eine von vielen Möglichkeiten, um ein Sabbatjahr zu gestalten. Es ist keinesfalls notwendig, einmal um den kompletten Globus zu fliegen, um das eigene Leben in einem anderen Licht zu betrachten. Erkenntnisse wie die oben genannten und weitere können auch in völlig anderen Situationen kommen und für erleuchtende Momente sorgen. Wichtig ist, dass Sie Ihre Auszeit nutzen, um auch wirklich abzuschalten und dem Alltag einen neuen Anstrich zu verpassen. Ob dies im Urwald von Costa Rica oder im heimischen Garten geschieht, ist nebensächlich.

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