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Warum WWOOFing Ihr Sabbatjahr (noch) unvergesslich(er) machen wird

Viele Menschen nutzen WWOOFing, um Ihre Zeit im Ausland sinnvoll zu gestalten, Einheimische kennenzulernen und (nicht ganz unwichtig), um etwas Geld zu sparen. Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter diesem sonderbaren Begriff? Wir klären Sie auf und verraten Ihnen außerdem, warum WWOOFing Ihr Sabbatjahr noch unvergesslicher machen wird.

Definition: WWOOFing – Was ist das?

WWOOF steht für Worldwide Opportunities on Organic Farms“ und ist ein weltweit agierendes Netzwerk. Es bringt lokale Farmen und Bauernhöfe mit Reisenden zusammen, die ein Land nicht nur im Schnelldurchlauf erleben, sondern es wirklich kennenlernen wollen.

Hierfür bieten sie den Farmen, die sich an dem Programm von WWOOF beteiligen, ihre ehrenamtliche Mitarbeit an. WWOOFing ist demzufolge nichts anderes als Farmarbeit. Wer sich hierfür entscheidet, hilft zum Beispiel bei der Ernte, der Pflege der Pflanzen oder auch bei der Aussaat – eben bei allem, was als klassische Feld- und Gartenarbeit bezeichnet werden kann.

Im Gegenzug erhalten die WWOOFer von den Farmern einen kostenlosen Schlafplatz und Essen. Eine Entlohnung in Form von Geld gibt es nicht. Es kommt beim WWOOFing allerdings auch gar nicht darauf an, etwas zu verdienen. Im Vordergrund stehen vielmehr die Erfahrungen, die man sammeln und die Menschen, die man kennenlernen kann.

Übrigens: Auch wenn es weltweit Farmen, Kommunen und Bauernhöfe gibt, die dem Netzwerk angehören, ist WWOOFing vor allem in Neuseeland sehr populär und gefragt. Kaum jemand, der durch das Land reist, lässt es sich nehmen, auf einer Farm mit anzupacken. Da die Nachfrage so groß ist, kann es teilweise sogar schwer werden, noch einen freien Platz zu finden. Wenn Sie während Ihres Sabbatjahres unbedingt WWOOFen wollen, ist es daher sinnvoll, sich schon im Vorfeld darum zu kümmern. Hierbei ist wichtig, hartnäckig zu bleiben und Willensstärke zu beweisen. Teilweise sind die WWOOFing-Plätze so begehrt, dass man sich regelrecht um sie bewerben (und die Konkurrenten hinter sich) lassen muss.

Checkliste fürs WWOOFing

  • Fragen Sie sich, wo Sie arbeiten wollen – also beispielsweise in der Nähe einer Stadt, in direkter Nachbarschaft zum Strand, entlegen in den Bergen usw.
  • Überlegen Sie sich, welche Art von Feld- oder Gartenarbeit Sie machen wollen und wählen Sie dementsprechend eine Farm, einen Bauernhof, ein Weinanbaugebiet, eine Plantage etc. aus
  • Legen Sie fest, in welcher Jahreszeit Sie arbeiten wollen – bedenken Sie dabei, dass es im Winter am wenigsten zu tun gibt und die Arbeit im Sommer besonders hart ist
  • Treffen Sie klare Absprachen mit Ihrem „Arbeitgeber“, um zu gewährleisten, dass Sie nicht ausgebeutet werden
  • Machen Sie sich bewusst, dass WWOOFing nichts für Zartbesaitete ist – Wer einmal seine Arbeit anbietet, muss in der Regel ordentlich mit anpacken, die meisten Tätigkeiten sind körperlich sehr anstrengend

7 Gründe, die fürs WWOOFing sprechen

Ein Sabbatjahr machen bedeutet, eine bewusste Jobpause einlegen und den Alltag hinter sich lassen. Warum sollte man in dieser Zeit also hart arbeiten – noch dazu für wildfremde Menschen? Zugegeben, im ersten Moment klingt WWOOFing nicht für jedem nach einem tollen Anreiz. Wenn Sie jedoch erst einmal die 7 Gründe gelesen haben, die dafür sprechen, wird sich Ihre Meinung mit großer Wahrscheinlichkeit ändern.

Grund #1: Sie treten in direkten Kontakt zu den Einheimischen

Der wohl am häufigsten genannte Grund für das WWOOFing ist der Kontakt zu Einheimischen. Tatsächlich ist Ihnen die Farmarbeit sehr dabei behilflich, lokale Kontakte zu knüpfen und diese auch zu intensivieren. Die meisten Menschen, die WWOOFer zu sich auf die Farm holen, sind ausgesprochen offen, kommunikativ und gastfreundlich. Sie müssen also grundsätzlich keine Scheu vor Ihnen haben.

Grund #2: Sie erhalten großartige Insider-Tipps

Niemand kennt eine Gegend so gut wie die Menschen, die dort leben. Vergessen Sie also alle Reiseführer und fragen Sie lieber Ihre Gastgeber nach tollen Ausflugstipps, Foto-Spots, Aktivitäten und guten Restaurants. Sie werden garantiert großartige Antworten erhalten und nicht selten kommt es auch vor, dass aus dem Gastgeber im Handumdrehen ein Guide wird, der Ihnen die schönsten Ecken persönlich zeigt – aber erst nach getaner Arbeit versteht sich.

Grund #3: Sie sehen das Land nicht (nur) durch die Augen eines Touristen

Wie weiter oben bereits erwähnt, bedeutet WWOOFen, dass Sie körperlich arbeiten werden. Das in Kombination mit den Insider-Tipps der Einheimischen sorgt dafür, dass Sie sich selbst schon nach kurzer Zeit ein bisschen wie ein Local fühlen werden. Auf jeden Fall wird die Farm- und Gartenarbeit dafür sorgen, dass Sie Ihre Reise anders wahrnehmen und das Land nicht mehr nur durch die Augen eines Touristen sehen werden.

Grund #4: Sie machen etwas völlig Neues

Haben Sie schon einmal ein Feld bestellt? Oder einen Baum gepflanzt? Oder Kiwis geerntet? Egal, was Sie im Zuge Ihrer WWOOFing-Erfahrung machen werden, die Chancen stehen gut, dass es etwas völlig Neues sein wird. WWOOFing bietet die hervorragende Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern und Dinge auszuprobieren, mit denen Sie in Ihrem Alltag nie in Kontakt kommen würden. Es versteht sich von selbst, dass Sie hierbei keinesfalls dümmer werden und durchaus fürs Leben lernen können.

Grund #5: Sie haben hinterher etwas zu erzählen

Die Erfahrungen, die Sie während des WWOOFings sammeln und die Menschen, die Sie dabei kennenlernen, werden Sie mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit Ihr Leben lang nicht mehr loslassen. Beim WWOOFen werden Sie viele tolle Dinge erleben, die hinterher auf jeden Fall wunderbare Anekdoten abgeben werden. Oder anders formuliert: Nach Ihrem Sabbatjahr werden Sie eine Menge zu erzählen haben. Aufmerksame Zuhörer werden Ihnen garantiert sein.

Grund #6: Sie haben die Möglichkeit, viele neue (internationale) Kontakte zu knüpfen

WWOOFing ist nicht nur gut, um Einheimische kennenzulernen, sondern auch, um internationale Kontakte zu knüpfen. Sie werden nämlich nur selten der einzige WWOOFer auf einer Farm oder einem Bauernhof sein. Die gemeinsame Farmarbeit und das gemeinsame Leben sind großartige Anlässe, um den Geschichten spannender Menschen zu lauschen und internationale Freundschaften zu knüpfen. Viele davon werden Sie sicherlich auch nach Ihrem Sabbatjahr noch pflegen.

Grund #7: Sie sparen Geld

Sicherlich nicht der entscheidende, aber durchaus ein attraktiver Grund, der fürs WWOOFing spricht: Sie können hierdurch etwas Geld sparen. Denn, wir erinnern uns, als Gegenleistung für Ihre Arbeit erhalten Sie eine kostenlose Schlafgelegenheit und Essen. Obendrauf gibt es noch eine Extraportion Geselligkeit, zahlreiche interessante Begegnungen, Spaß, sportliche Aktivität und vieles mehr.

WWOOFing ist eine hervorragende Möglichkeit, um Ihr Sabbatjahr noch einzigartiger zu machen. Sie werden diese Erfahrung garantiert nie vergessen und sicherlich auch nicht bereuen.

1 Kommentar zu „Warum WWOOFing Ihr Sabbatjahr (noch) unvergesslich(er) machen wird“

  1. Pingback: WWOOFing: Unvergessliches Sabbatjahr auf dem Lande - Deutscher Presseindex

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